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Welterbe-Vorschlag: Göltzschtalbrücke und Porzellan-Stätten

Ein Zug fährt über die Göltzschtalbrücke im Vogtland. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv
Ein Zug fährt über die Göltzschtalbrücke im Vogtland. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

Sachsen will mit der Göltzschtalbrücke im Vogtland und den Stätten des Meissner Porzellans ins Rennen um dem Welterbetitel bei den Vereinten Nationen gehen. Sie würden als neue Kandidaten für das Unesco-Welterbe an die Kulturministerkonferenz gemeldet, sagte Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (CDU) am Dienstag in Dresden nach einer Kabinettssitzung. Das Kabinett folgte damit dem Votum einer Bewertungskommission. Auch das Hauptgestüt Graditz hatte sich beworben, konnte sich letztlich aber nicht durchsetzen.

Zudem stehen auf der Kandidatenliste noch die Stadt Görlitz und die Gartenstadt Hellerau. Ihre überarbeiten Anträge nach einer früheren Bewerbung im Jahr 2014 bleiben bestehen. Welche Vorschläge aus den Bundesländern am Ende auf die sogenannte Tentativliste gesetzt werden, soll 2023 die Kulturministerkonferenz nach Bewertung durch eine internationale Fachjury entscheiden. Frühestens 2025 könnte eine Entscheidung fallen, erklärte Schmidt.

Die Göltzschtalbrücke ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt und überspannt mit fast einhundert Bögen das Tal der Göltzsch.

Weltweit gibt es derzeit 1154 Welterbestätten, 51davon liegen in Deutschland. In Sachsen gibt es mit dem Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau und der Montanregion Erzgebirge derzeit zwei grenzüberschreitende Welterbestätten.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH