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Wahllokale offen: Rund 3,3 Millionen Sachsen wahlberechtigt

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wirft im Wahllokal seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wirft im Wahllokal seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Bundestagswahl läuft: Seit 8.00 Uhr haben auch in Sachsen die Wahllokale geöffnet - bis 18.00 Uhr. In 16 Wahlkreisen sind rund 3,3 Millionen Menschen zur Abstimmung über den neuen Deutschen Bundestag aufgerufen, viele haben das bereits vorab per Briefwahl getan. Etwa 126.000 Wahlberechtigte dürfen das erste Mal teilnehmen. Wegen der Corona-Pandemie müssen im Wahllokal Masken getragen werden, die 3G-Regel wird allerdings ausgesetzt. Damit erhalten auch Menschen einen Zutritt, die nicht genesen, geimpft oder getestet sind. Auf die Kontaktnachverfolgung wird verzichtet.

In diesem Jahr sind im Freistaat 22 Parteien zur Wahl zugelassen. Die Wahl der Landeslisten erfolgt über die Zweitstimme, die Erststimme entscheidet über die Direktmandate in den Wahlkreisen. Über die Landeslisten bewerben sich 235 Frauen und Männer und 190 um ein Direktmandat. 117 Personen treten auf Landeslisten und als Direktkandidat an.

2017 hatte sich die AfD ganz knapp gegen die in Sachsen erfolgsverwöhnte Union durchsetzen können. Die AfD bekam damals 27 Prozent der Zweitstimmen, die CDU 26,9 Prozent. Dahinter rangierten die Linken (16,1 Prozent), die SPD (10,5), die FDP (8,2) und die Grünen (4,6). Die Wahlbeteiligung lag bei 74,4 Prozent.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH