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Vorjohann begrüßt Pläne zur Steuerentlastung

Hartmut Vorjohann (CDU), Finanzminister von Sachsen, gestikuliert. / Foto: Robert Michael/dpa
Hartmut Vorjohann (CDU), Finanzminister von Sachsen, gestikuliert. / Foto: Robert Michael/dpa

Der sächsische Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) unterstützt die Steuerentlastungspläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Es sei gut, dass er einen Vorstoß zum Ausgleich der kalten Progression vorgelegt habe, sagte Vorjohann laut Mitteilung am Donnerstag in Dresden. «Allein aus Gerechtigkeitsgründen ist dieser Ausgleich notwendig.» Steigende Löhne und Renten müssten sich auch bei jedem Einzelnen am Monatsende bemerkbar machen. «Dass in einer inflationären Phase allein der Staat profitiert, käme sonst einer Steuererhöhung durch die Hintertür gleich.»

Lindner hatte die Pläne zum Inflationsausgleichsgesetz zuvor in Berlin vorgestellt. Davon würden 48 Millionen Menschen profitieren, durchschnittlich liege die Entlastung bei 192 Euro. Lindner sprach von einer Steuersenkung in Höhe von mehr als zehn Milliarden Euro. Er will vor allem die kalte Progression ausgleichen. So bezeichnet man eine Art schleichende Steuererhöhung, wenn Gehaltserhöhungen durch die Inflation aufgefressen werden, aber dennoch zu einer höheren Besteuerung führen.

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