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Sächsischer Integrationspreis 2022 für drei Vereine

Die Vereine Augen auf Löbau (Landkreis Görlitz) und Saida aus Leipzig sowie der Helferkreis Adorf (Vogtlandkreis) sind mit dem Sächsischen Integrationspreis 2022 geehrt worden. «Es bedarf weiterhin großer Anstrengungen, damit die Integration der Zugewanderten gelingt», sagte Landtagspräsident Matthias Rößler laut Mitteilung bei der Verleihung am Montag im Landtag. Eine der größten Hürden stellten fast immer die fehlenden Sprachkenntnisse dar, aber auch kulturelle Unterschiede oder psychische Traumata spielten eine große Rolle.

Laut Rößler tragen alle Initiativen, die sich um die mit je 3000 Euro dotierte Auszeichnung beworben haben, dazu bei, «dass Migranten eine sichere Lebensperspektive in Sachsen finden und die Werte unseres Landes und unserer Kultur verstehen und annehmen». Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth verwies darauf, dass Integration abseits der Zentren ungleich schwieriger sei als in den traditionell offeneren Großstädten.

Um den Preis hatten sich nach Landtagsangaben 73 Vereine, Verbände, Initiativen und Unternehmen mit Projekten beworben. Ausgewählt wurden das arabische Kaffeezelt des Löbauer Vereins, das seit 2016 durch die Oberlausitz tourt und von Migranten gemanagt wird. Saida international wurde für sein seit Jahren währendes Eintreten für Frauen und Kinderrechte geehrt und der gegründete Helferkreis für seine Unterstützung von Flüchtlingen und Asylbewerbern im ländlichen Raum mit dem Fokus auf Familien.

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