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Sächsische FDP komplettiert Vorstand: Schniebel ist Vize

Die sächsische FDP hat auf einem Parteitag in Döbeln ihren Vorstand komplettiert. Ein Stellvertreter-Posten war vakant geworden, nachdem Judith Münch vor gut einem Monat ihren Rücktritt bekanntgab. Sie hatte dafür «persönliche Gründe» angegeben. Als Nachfolger wurde am Samstag Matthias Schniebel aus dem FDP- Kreisverband Bautzen gewählt. Er war der einzige Kandidat und erhielt 82,2 Prozent der Stimmen. Schniebel war bislang Beisitzer im Landesvorstand. Diesen Platz nimmt künftig Norma Grube ein. Sie setzte sich gegen zwei Gegenkandidaten durch. Landesvorsitzende ist seit vergangenem Jahr Anita Maaß, die Bürgermeisterin von Lommatzsch.

Nach den Wahlen sollte es um Inhaltliches gehen. Ein Eilantrag an den Parteitag drehte sich um Hilfe für die Ukraine. Beim Leitantrag des Landesvorstandes ging es um das Thema Nachhaltigkeit und dabei auch um die Energieversorgung und Folgen des Ukraine-Krieges. Die FDP spricht sich in dem Antrag unter anderem für die Atomenergie als Brückentechnologie und längere Laufzeiten bestehender Kernkraftwerke aus. Zudem sollen die vorhandenen Kohlekraftwerke länger am Netz bleiben.

Die sächsische FDP hat nach eigenen Angaben etwa 2300 Mitglieder. Bei der Landtagswahl 2019 verpasste die Partei den Einzug in das Parlament erneut, sie kam auf 4,5 Prozent der Zweitstimmen.

Traditionell sind die Freien Demokraten in Sachsen gut in den Kommunen verankert. Gegenwärtig stellt sie 14 Oberhäupter in Städten und Gemeinden. Hinzu kommen 50 Kreisräte sowie 201 Stadt- und Gemeinderäte. Der Dresdner Torsten Herbst ist Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion.

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