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Organisationen leisten Entwicklungshilfe in 70 Ländern

In Sachsen engagieren sich etwa 130 Organisationen für Entwicklungshilfe in 70 Ländern. Das zeigt eine am Dienstag vorgestellte Studie des internationalen Forschungsinstitutes Unu-Flores. Die 2012 eröffnete Einrichtung mit Sitz in Dresden ist Teil der internationalen Universität der Vereinten Nationen und beschäftigt sich unter anderem mit Ressourcenmanagement. Wichtigste Tätigkeitsfelder sind dabei Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Projekte mit Partnern vor allem in Afrika und in Asien, hieß es. Etwa zwei Drittel der ehrenamtlichen Entwicklungshelfer sind Frauen.

«Die Studie zeigt, wie groß und breitgefächert das Engagement ist, und bietet eine wichtige Orientierung zur regionalen Fokussierung auf bestimmte Staaten des globalen Südens», erklärt Staatskanzleichef Oliver Schenk (CDU). Er erwähnte in diesem Zusammenhang auch Städtepartnerschaften wie die zwischen Dresden und Brazzaville (Kongo), Leipzig und Addis Abeba (Äthiopien) oder Chemnitz und Timbuktu (Mali)

Im Jahr 2019 unterstützte Sachsen Projekte der Entwicklungshilfe mit 550 000 Euro. Für 2020 waren zunächst 700 000 Euro eingeplant, die über ein Sonderprogramm zur Covid-19-Prävention auf 900 000 Euro aufgestockt wurden. Für 2021 und 2022 sind jeweils 400 000 Euro veranschlagt.

Studie

Informationen zur Entwicklungszusammenarbeit Sachsens

Institut Unu-Flores

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH