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Minister zu Wahlen: Mobilisierungskraft der AfD hat Grenzen

Aus Sicht von Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt hat die Mobilisierungskraft der AfD Grenzen. Das spiegele sich an den Ergebnissen der Landratswahlen wider, sagte der CDU-Politiker der «Leipziger Volkszeitung» (Montag). «Zumal es bei ihr (der AfD) ja nicht in erster Linie um Personen geht, sondern um die Partei oder den Protest an sich. Das sollte uns zwar nicht beruhigen, doch es ist zunächst ein gutes Zeichen», sagte Schmidt. Wer vorher keine AfD gewählt habe, habe es diesmal offensichtlich auch nicht getan.

Die AfD schnitt bei der ersten Runde der Landratswahlen am Sonntag deutlich schlechter als erwartet und erreichte in keinem Landkreis den ersten Platz. Im Landkreis Mittelsachsen, wo sich die AfD die meisten Chancen auf den bundesweit ersten Landratsposten ausgerechnet hatte, lag nach dem ersten Wahlgang der parteilose Kandidat Dirk Neubauer klar vor dem AfD-Bewerber Rolf Weigand. Drei Landkreise - Nordsachsen, Leipzig und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - verteidigte die CDU auf Anhieb.

Er selbst sei vor der Wahl optimistischer gewesen als andere, sagte Schmidt. Befürchtungen habe es besonders bei seinem Heimatkreis Mittelsachsen gegeben. «Selbst wenn die CDU hier nicht vorn liegt, freut mich doch sehr, dass 70 Prozent der Bürger eben nicht die AfD gewählt haben.» Dass die CDU in allen anderen Landkreisen vorne liege, sei sicherlich besser, als die meisten gedacht hätten.

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