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LKA durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Terrorhelfer

14.07.2020 von

Foto: Ein Polizeifahrzeug steht mit angeschaltetem Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Das Landeskriminalamt (LKA) hat am Dienstag im Zusammenhang mit islamistischem Terror zwei Wohnungen in Dresden und Freiberg (Landkreis Mittelsachsen) durchsucht. Wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, steht ein in Dresden lebender Somali im Verdacht, 2016 in einem Trainingscamp der «al-Shabaab-Miliz» ausgebildet worden zu sein. Dem 19-Jährigen werde vorgeworfen, sich dadurch mitgliedschaftlich an einer terroristischen Vereinigung im Ausland beteiligt zu haben.

Gegen einen 55 Jahre alten Syrer werde wegen des Verdachts ermittelt, eine terroristische Vereinigung im Ausland unterstützt zu haben. Der in Freiberg lebende Mann soll zwischen 2013 und 2015 für den «Islamischen Staat» (IS) mehrfach Autos repariert haben.

Bei den Durchsuchungen, an denen 15 LKA-Beamte beteiligt waren, sind den Angaben zufolge mehrere Mobiltelefone als Beweismaterial sichergestellt worden. Diese würden nun ausgewertet.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Polizeifahrzeug steht mit angeschaltetem Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

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