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Konservative Christdemokraten: Ende der Sachsen-Koalition

Die konservative Heimatunion in der sächsischen Union hat ein Ende der Koalition aus CDU, Grünen und SPD gefordert. Die Grünen seien eine von «ideologischem Sendungsbewusstsein bestimmte Partei» und der «falsche Koalitionspartner» für die Union, erklärte der Vorstand am Dienstag in Dresden. «Deshalb fordern wir den Ministerpräsidenten auf: Lassen Sie im Interesse des Freistaats und seiner Menschen die Mitglieder der Sächsischen Union über die Fortsetzung des Bündnisses mit den Grünen entscheiden oder bereiten Sie selbst ihm ein schnelles Ende.»

Als Konsequenz aus Querelen um den Bundesvorstand der konservativen Werteunion hatte der sächsische Ableger im Juni dieses Jahres entschieden, unter dem Namen Heimatunion weiterzumachen. Sie versteht sich selbst als weiterentwickeltes «Update» der früheren Werteunion. «Wir wollen nach vorn schauen und unsere Heimat vor rot-grünen Experimenten verschonen. Das bewährte Gute bewahren und weiter zum Besseren entwickeln, ist unsere Maxime», erklärte der Vorsitzende Sven Eppinger damals.

In der aktuellen Debatte um eine sichere Energieversorgung in Deutschland wirft die Heimatunion den Grünen und der SPD vor, mit ihrer Politik zu einer Deindustrialisierung Deutschlands und einem erheblichen Wohlstandsverlust breiter Teile der Bevölkerung beizutragen.

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