Sachsen arbeitet weiter an seinen Aufnahme-Strukturen für Geflüchtete aus der Ukraine. Um Kindern den Zugang zu den Schulen im Freistaat zu erleichtern, schaltete das Landesamt für Schule und Bildung am Freitag ein Online-Portal frei. Auf der Plattform können Eltern die Daten ihrer Kinder eingeben und Kopien etwa von Ausweisdokumenten hochladen. Die Kinder sollen dann möglichst zeitnah einer Schule zugeordnet werden und erhalten eine automatisierte Antwort, dass ihr Antrag aufgenommen wurde.
In Sachsen sind bislang mehrere Hundert Kinder aus der Ukraine den Schulen zugeteilt worden. In den kommenden Wochen könnten sich die Anträge jedoch häufen. Das Portal wurde eingerichtet, um einen Stau der Anträge zu verhindern, wie das Schulamt mitteilte.
Auch für kleinere Kinder und Erwachsene sei Sachsen gut aufgestellt, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Freitag. «Wir haben alle Systeme jetzt so vorbereitet, dass es schnell möglich ist, dass die Kinder in die Kitas kommen, dass die Kinder in die Schulen kommen und dass die Erwachsenen, wenn es denn geht, arbeiten können.»