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Kanzlerin reist zum Gedenkort für NSU-Opfer nach Zwickau

01.11.2019 von

Foto: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält eine Rede. Foto: Boris Roessler/dpa

reist am nächsten Montag zum Gedenkort für Mordopfer des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) nach Zwickau. Er wird an diesem Sonntag eingeweiht. Der Gedenkort im Schwanenteichpark besteht aus zehn neu gepflanzten Bäumen, die an die zehn Opfer des NSU erinnern sollen.

Außerdem will die Kanzlerin an dem Anfang Oktober abgesägten Gedenkbaum für den vom NSU ermordeten Enver Simsek Blumen niederlegen. Der Vorfall hatte deutschlandweit Empörung ausgelöst. Neben der Bundeskanzlerin werden auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sowie Zwickaus Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) erwartet. Merkel schaut sich zuvor zu Beginn der Produktion des Elektroautos ID.3 das Volkswagen-Werk in Zwickau an.

Der NSU hatte jahrelang unerkannt in Zwickau im Untergrund gelebt. Die Terrorzelle, zu der außer Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt noch Beate Zschäpe gehörte, wird für neun Morde an Ausländern, die Tötung einer deutschen Polizistin sowie für zwei Sprengstoffanschläge und diverse Raubüberfälle verantwortlich gemacht.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält eine Rede. Foto: Boris Roessler/dpa

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