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Hilfen für Weihnachtshändler gehen Dresden nicht weit genug

Dirk Hilbert (FDP), Oberbürgermeister der Stadt Dresden. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Dirk Hilbert (FDP), Oberbürgermeister der Stadt Dresden. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die nach Absage der sächsischen Weihnachtsmärkte für Händler in Frage kommenden Wirtschaftshilfen gehen der Stadt Dresden nicht weit genug. Die bisher von Land und Bund aufgezeigten Corona-Hilfen könnten nur eingeschränkt den Schaden der Weihnachtsmarkthändler ersetzen, sagte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Dienstag.

«Die Hilfen gehen in die richtige Richtung, aber nicht weit genug. Es ist ein Programm notwendig, das den nachweislich entstandenen finanziellen Aufwand aller Händler und Betreiber sämtlicher Weihnachtsmärkte der Stadt vollumfänglich ersetzt und in Härtefallsituation auch den Lebensunterhalt im Dezember sichert», forderte Robert Franke, Leiter des Dresdner Amtes für Wirtschaftsförderung.

Die aktuell verfügbare Überbrückungshilfe III Plus reiche nicht aus, da sie Ausgaben wie private Versicherungen, Finanzierungsraten und Lebenshaltungskosten nicht berücksichtigt, wie Heiko Meyer, Sprecher für die Händler des Dresdner Striezelmarktes, sagte.

Derweil seien manchen Händler mit ihren Buden an andere Orte in der Landeshauptstadt umgezogen. Teilweise werde Ware nun auch über Onlineshops oder telefonische Bestellung verkauft. Auf der Internetseite des Striezelmarktes stehe ein umfangreiches Händlerverzeichnis mit Kontaktmöglichkeiten bereit.

Händlerverzeichnis

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH