In Sachsen sind bislang erst die Hälfte der erwarteten Grundsteuererklärungen eingegangen. Das teilte das Finanzministerium am Freitag mit. Eigentümer haben den Angaben nach nur noch bis zum Ende des Monats Zeit, um ihre Erklärung bei der Finanzbehörde einzureichen.
«Es bleiben keine vier Wochen mehr, um die Grundsteuererklärung einzureichen. Ich appelliere an alle Eigentümer: Bitte erledigen Sie die Steuererklärung zeitnah. Eine weitere Fristverlängerung wird es nicht geben», sagte der sächsische Finanzminister Hartmut Vorjohann. «Wer Hilfe bei der Erklärung benötigt, den unterstützen unsere sächsischen Finanzämter gern», so der CDU-Politiker.
Grundsätzlich seien die Erklärungen elektronisch abzugeben. Menschen ohne die erforderliche Technik, können jedoch auch von den Finanzämtern bereitgestellte Papiervordrucke nutzen. Bei Fragen sollen sich Eigentümer entweder auf der Grundsteuer-Website informieren, oder die eingerichteten Grundsteuerhotlines und Grundsteuersprechstunden nutzen.
Die Finanzämter haben in Sachsen rund zwei Millionen Immobilien und Grundstücke neu zu bewerten und entsprechende Bescheide erlassen. Diese sind dann die Basis für die Entscheidung der Kommunen über ihre sogenannten Hebesätze. Mit ihnen wird die Höhe der neuen Grundsteuer festgelegt, die ab 1. Januar 2025 fällig ist.