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Dulig zu Kanzlerkandidatur: Schulz holt neuen Schwung

24.01.2017 von

Sachsens SPD-Chef und Wirtschaftsminister Martin Dulig hat der Entscheidung des SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, bei der Bundestagswahl nicht als Kanzlerkandidat anzutreten, Respekt gezollt. Er habe mit seinem Verzicht den Weg für Martin Schulz freigemacht, erklärte Dulig am Dienstag. Schulz sei ein Kandidat, den die SPD jetzt brauche, um neuen Schwung für die Partei zu holen. «Gerade in einer Zeit, wo vieles auf dieser Welt auseinander läuft - ob Brexit oder die Wahl von Trump - brauchen wir jemanden, der wieder zusammenführt, der eine Idee von Europa hat. Aber der auch weiß, mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen und Gerechtigkeit und Innovation zu verbinden», so Dulig.

Gabriel hatte zuvor erklärt, auf Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur zu verzichten und für beides den ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Schulz vorzuschlagen. Er soll Außenminister werden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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