Mit der anhaltenden Diskussion rund um den vermeindlich über Deutschland hereinbrechenden Islam, die Dominanz von arabischen Familien in der "Unterwelt" deutscher Großstädte und die wachsende Vielfalt religiöser Gruppen in einem Flucht- und Zuwanderungsland Deutschland wird es um so wichtiger sich mit den aktuellen Debatten objektiv auseinanderzusetzen.
> In Dresden soll eine Moschee gebaut werden, wie religiös ist Dresden eigentlich, und wieviel Muslime leben hier?
> Der CDU-Fraktionschef Kauder fordert Überwachung von Moscheen.
> Die AFD will MInarette verhindern.
In den vergangenen Wochen war das Aufhorchen groß, als die Ahmadiyya Gemeinde bekannt gab, dass sie plant in Dresden eine Moschee zu errichten. Gerade einmal 60 Mitglieder hat diese Religionsgemeinschaft in Dresden, die zwar noch keine konkreten Pläne hat, aber bereits mit der Stadt im Gespräch ist und Grundstücke sucht. Die Ahmadiyya Gemeinde ist eine islamische Sondergemeinschaft mit Wurzeln in Indien, und an sich gerade erst knapp 100 Jahre alt. Die Moschee in Berlin Wilmersdorf ist die älteste erhaltene Moschee in Deutschland, und ist ein Gotteshaus der Ahmadiyya Gemeinde. Bis sich in Dresden eine Moschee erhebt, wird es aber noch dauern. So kann sich die Stadtgesellschaft an den Gedanken gewöhnen, dass möglicherweise nicht nur Kirchtürme im Stadtbild auftauchen sondern auch Minarette und Kuppeln von Moscheen.