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Corona: IG Metall fordert landeseigene Industrieholding

11.06.2020 von

Foto: Das Logo der IG Metall hängt über einer Bühne. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Um die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft abzumildern, hat die Gewerkschaft IG Metall eine landeseigene Industrieholding gefordert. So könnte die Liquidität von in Not geratenen Unternehmen gesichert werden, hieß es in einem am Donnerstag vorgestellten Vier-Punkte-Plan der IG Metall zur Sicherung des Industriestandortes Sachsen. Mit Hilfe eines solchen «Beteiligungsfonds» könnten Unternehmen von Landesbeteiligungen und strategischer Beratung profitieren. Nach den Vorstellungen der Gewerkschaft könnte sich der Freistaat mit 25,1 Prozent an einer solchen Industrieholding beteiligen und über die Holding ebenfalls mit 25,1 Prozent an Betrieben.

Der Plan sieht unter anderem auch ein Zentrum für Fachkräftesicherung vor und die Stärkung von fairer Arbeit. Die IG Metall sieht die sächsische Wirtschaft zunehmend unter Druck - vor allem Kernbranchen wie Maschinenbau und die Automobilindustrie.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Das Logo der IG Metall hängt über einer Bühne. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

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