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Bundespolizei stoppt zwei Schleusungen bei Berggießhübel

Ein Bundespolizist hält während einer Kontrolle eine Winkerkelle. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Bundespolizist hält während einer Kontrolle eine Winkerkelle. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel haben am Wochenende auf der A17 zehn eingeschleuste Migranten aus Afghanistan und der Türkei entdeckt. Bei einer Kontrolle Samstagnacht griffen die Beamten eine türkische Familie mit drei Kleinkindern auf dem Rastplatz «Am Heidenholz» (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) auf, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die fünfköpfige Familie stellte ein Asylgesuch und wurde an eine Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden verwiesen. Ihr Fahrer, ein 47-Jähriger, muss sich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern verantworten.

Am Sonntagnachmittag meldeten sich zudem zwei Lastwagen-Fahrer beim Bundespolizeirevier Breitenau auf der A17. Einer der Fahrer berichtete, dass er in einer Ruhepause auf demselben Parkplatz Personenbewegungen an seinem Fahrzeug bemerkt hatte. Bei einer Durchsuchung des Lastwagens stellten Polizisten fest, dass fünf Menschen im Laderaum saßen. Sie hatten keinen Ausweis bei sich, stammten laut Polizei aber «offensichtlich aus Afghanistan».

Da dem Fahrer zunächst nicht nachgewiesen werden könnte, dass er den Menschen bei ihrer illegalen Einreise geholfen hatte, durfte er die Polizeistelle wieder verlassen. Die mutmaßlichen Afghanen wurden in die Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden gebracht.

Pressemitteilung

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH