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Leichtes Erdbeben der Stärke 2.9 in Karlsbader Region

Am 1. Januar ereignete sich ein leichtes Erdbeben in der Nähe von Eger in Tschechien, das von den Anwohnern als schwache Vibration wahrgenommen wurde.

Ein leichtes Erdbeben der Stärke 2.9 ereignete sich am Donnerstag, dem 1. Januar 2026, um 16:31 Uhr Ortszeit in 21 km Entfernung von Eger, in der Karlsbader Region, Tschechien. Das Beben hatte eine geringe Tiefe von nur 12 km und war in einem relativ großen Gebiet spürbar. Das meldet die Website Volcano Discovery.

Nach Angaben des European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) ereignete sich das Erdbeben in der Nähe von Karlsbad, 30 Kilometer westlich der Stadt. Seismologen sind sich jedoch noch nicht ganz sicher über die genaue Lage des Epizentrums und die Erdbebentiefe, da diese Daten in den kommenden Stunden möglicherweise noch korrigiert werden. Zusätzlich wurde das Erdbeben auch von anderen Agenturen wie dem Bürgerseismographennetzwerk von RaspberryShake und dem Deutschen GeoForschungszentrum (GFZ) mit der gleichen Stärke von 2.9 bestätigt. Aufgrund der vorläufigen Daten gibt es derzeit keine Berichte über Schadensfälle, jedoch war das Beben für viele Menschen in der Nähe des Epizentrums als leichte Vibration spürbar.

In den Städten in unmittelbarer Nähe des Epizentrums, darunter Luby (4 km entfernt), Kraslice (8 km), Sokolov (16 km), As (19 km), Chodov (21 km) und Cheb (21 km), könnten die Anwohner das Beben als sehr leichtes Vibrieren wahrgenommen haben. In größeren Städten wie Karlovy Vary, Plauen und Ostrov, die weiter entfernt liegen, war das Beben voraussichtlich nicht zu spüren.

Besonders die Stadt Cheb, mit über 33.000 Einwohnern, die sich nur 21 km südlich des Epizentrums befindet, könnte das Beben an Intensität als sehr schwach erlebt haben. Die Hauptstadt Prag, die 143 km entfernt ist, blieb jedoch vollständig vom Beben unberührt. In den nächsten Tagen werden weitere Analysen durchgeführt, um die seismischen Daten präziser auszuwerten.