Eine Kleine Anfrage des Meißner AfD-Landtagsabgeordneten Thomas Kirste hat durch eine Antwort der sächsischen Staatsregierung Zahlen zum Bestand slowakischer Staatsangehöriger in Meißen offengelegt. Die Daten zeigen demnach einen Rückgang von 141 Personen im Dezember 2024 auf 102 Personen im Dezember 2025. Besonders auffällig sei der deutliche Rückgang bei Kindern und Jugendlichen. Das teilte Kirste mit.
Die Antwort auf die Kleine Anfrage enthält zudem Arbeitsmarkt- und Leistungsdaten: Von den verbliebenen 63 slowakischen Personen in Meißen seien vier Personen in Vollzeit beschäftigt (eine Vollzeitarbeiterquote von 6,35 Prozent), 22 in Teilzeit, 17 arbeitsuchend gemeldet. Weiterhin werden 60 der 102 gemeldeten Slowaken als regelleistungsberechtigt ausgewiesen.
Kriminalstatistiken und polizeiliche Hinweise
Die Anfrage nennt auch Deliktszahlen: Für das Jahr 2024 gelten mindestens 28 slowakische Staatsbürger in Meißen als Straftatverdächtige, die Hälfte davon bei Rohheitsdelikten wie Körperverletzung; wiederum etwa die Hälfte dieser Verdächtigen seien Kinder und Jugendliche. Bis November 2025 zählte die Polizei nach den vorliegenden Angaben mindestens 17 weitere slowakische Straftatverdächtige, darunter fünf Kinder unter 14 Jahren.