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Meißen möchte Mobilität neu gestalten

Rege Beteiligung bei der ersten AG-Sitzung der AG MobiPlan. Foto: Stadt Meißen
Rege Beteiligung bei der ersten AG-Sitzung der AG MobiPlan. Foto: Stadt Meißen

Mit der ersten Sitzung der AG Mobiplan hat Meißen den Prozess für einen integrierten Mobilitätsplan gestartet. Eine Bürgerbefragung läuft noch bis 22. Februar.

Mobilität, was ist das genau? Mit der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe Mobiplan ist Ende letzter Woche der Beteiligungsprozess für einen nachhaltigen, integrierten Mobilitätsplan in Meißen offiziell gestartet. Die AG begleitet die Stadtverwaltung bei der Ablösung des bisherigen Verkehrsentwicklungskonzepts und der Ausrichtung künftiger Mobilität. Das eilte die Stadtverwaltung mit.

Die Gruppe setzt sich aus Vertretern des Stadtrates, Institutionen und Verbänden sowie 18 engagierten Bürgern zusammen. Beteiligte Partner wie VVO, VGM und der Arbeitskreis Rad- und Fußverkehr arbeiten gemeinsam mit Gewerbeverein und Seniorenvertretung an einer ausgewogenen Lösung. Nach einer Vorstellungsrunde erläuterte das Dresdner Planungsbüro IVAS Ziele, Inhalte und Arbeitsphasen des MobiPlans. Aktuell befindet sich der Prozess in der Analysephase: Defizite, Handlungserfordernisse und Probleme sollen identifiziert werden. Im Fokus der Debatte standen motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Personennahverkehr und alternative Mobilitätsangebote wie Carsharing.

Der Plan verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit Blick auf Klimaschutz, Bezahlbarkeit, Verkehrssicherheit und soziale Teilhabe. Die nächste Sitzung findet am 22. April statt; dann stehen ruhender Verkehr, Wirtschaftsverkehr, Fußverkehr und öffentlicher Raum im Mittelpunkt. Bürger können sich noch bis zum 22. Februar an der stadtweiten Umfrage beteiligen: https://tinyurl.com/SUMPMeissen

Unterstützt von:

Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH