Dieses Feuer erwies sich als sehr hartnäckig. Auf der Bundesautobahn 4 kam es am Montag gleich zweimal zu einem Brand an einem Sattelzug. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer bei der ersten Anfahrt löschen und stellten zunächst keine weiteren Brandherde fest. Noch auf dem Rückweg zum Gerätehaus erreichte die Feuerwehr die Meldung, dass das Fahrzeug erneut in Brand geraten sei, teilte die Feuerwehr Wilsdruff mit. Offensichtlich kam es zu einer erneuten Selbstentzündung oder zu einem versteckten Glutnest, das beim Abkühlen wieder aktiv wurde.
Beim zweiten Mal setzten die Wehren beim erneuten Aufflammen des Feuers gezielt Schaum ein. Ein großflächiger Schaumteppich unterband die Rauchentwicklung und verhinderte ein Wiederaufflammen. So konnte das Fahrzeug endgültig gelöscht und eine sichere Bergung eingeleitet werden.

Der Schaumteppich erstickte das Feuer.
Im Einsatz waren die Ortswehren aus Wilsdruff, Klipphausen, Sora, Hühndorf und Röhrsdorf. Nach Angaben der Leitstelle koordinierte ein Einsatzleiter vor Ort die Maßnahmen. Ein Sprecher berichtete, dass es keine Personenschäden gab; die Besatzung des Lkw war nicht mehr am Fahrzeug. Zur Absicherung der Bergung wurde die rechte Fahrspur der BAB4 zeitweise gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an; die Polizei und der zuständige Sachverständige wurden hinzugezogen.