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Großbrand im ehemaligen Möbelhaus in Taubenheim

Großbrand im ehemaligen Möbelhaus in Taubenheim
Großbrand in Taubenheim. kl. Foto: Die Lagerhalle am Morgen nach dem Brand. Fotos: Feuerwehr Burkhardswalde/Mallek
Von: Meißen News
In der Nacht zum Freitag stand der Restpostenmarkt im leerstehenden ehemaligen Möbelhaus Zick in Klipphausen lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Das war vermutlich wieder Brandstiftung. Am späten Donnerstagabend stand in Taubenheim (Gemeinde Klipphausen) ein Gebäude vom ehemaligen Möbelhaus "Möbelwelt Zick" lichterloh in Flammen. Das Haus brannte vollständig nieder. Das teilte die Feuerwehr mit. Es handelt sich um den ehemaligen Restpostenmarkt. 

Rund 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude zu verhindern. Die  Einsatzkräfte der Feuerwehr waren gegen 22.55 Uhr ausgerückt. Schon von Weitem war sichtbar, wie die Flammen in dem ehemaligen Möbelhaus-Komplex in die Höhe schlugen.

Das Dach der Hallestürzte  teilweise ein, ein Großteil des Gebäudes brannte nieder. Verletzt wurde durch den Brand niemand, während des Einsatzes musste die Taubenheimer Straße gesperrt werden. Ein Übergreifen auf andere Gebäude konnten die Rettungskräfte jedoch verhindern. 


Mit im Einsatz waren: Freiwillige Feuerwehr Taubenheim, Feuerwehr Garsebach, Feuerwehr Klipphausen, Feuerwehr Burkhardswalde, Feuerwehr Röhrsdorf, Freiwillige Feuerwehr Scharfenberg, Feuerwehr Sora, Freiwillige Feuerwehr Hühndorf, Feuerwehr Miltitz, Feuerwehr Wilsdruff, Feuerwehr Bernsdorf/ Drohne, Kreisbrandmeister, RTW Johanniter Meißen.

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Am Freitagmorgen fanden noch Restlöscharbeiten statt, die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei sind vor Ort. Offensichtlich handelt es sich wieder um eine Brandstiftung. Anwohner sprechen von Jugendgruppen, die dort gesehen wurden. Bislang gab es bereits  mehrere kleine Feuer im Hauptgebäude. Eine Schadenssumme ist nicht bekannt.

Die „Möbelwelt Zick“ war in den 1990er Jahren eines einem der größten Möbelhäuser in Ostdeutschland. Nach einer Insolvenz 1998 wurde das einst vom Möbelhändler Ulrich Zick betriebene Haus noch einige Jahre von „Mega-Möbel“, einer brandenburgischen Einrichtungskette, betrieben. Nachdem auch diese in Insolvenz ging, stand die etwa 18.000 Quadratmeter große Halle endgültig leer. Alle Versuche, das Areal wieder zu vermieten, scheiterten. 

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