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Fiese Masche: Dresdner Polizei warnt vor Trickbetrügern am Telefon

Symbolbild Telefon / pixabay Mariakray
Symbolbild Telefon / pixabay Mariakray

Trickbetrüger haben in Dresden Senioren um Geld betrogen. Die Polizei warnt vor Anrufen von vermeintlichen Sparkassenmitarbeitern.

Ein gemeiner Trick. Mehrere Senioren sind in dieser Woche Dresden von Trickbetrügern um Geld betrogen worden. Die unbekannten Täter gaben sich telefonisch als Mitarbeiter der Sparkasse aus und erzeugten so ein Gefühl der Dringlichkeit. Das teilte die Polizei mit. 

In den Anrufen berichteten die Betrüger von angeblichen unrechtmäßigen Abbuchungen auf den Bankkonten der Senioren oder von Problemen mit den Girokarten. Um diesen Problemen auf den Grund zu gehen, fragten sie die Betroffenen nach ihren Kontodetails. Viele Senioren waren verunsichert und gaben bereitwillig die Informationen preis.

Ein Beispiel eines besonders dreisten Betrugsfalls betrifft eine 92-jährige Frau, die von einem vermeintlichen Sparkassenmitarbeiter kontaktiert wurde. Während des Gesprächs wurde sie unter Druck gesetzt, ihre persönliche PIN preiszugeben. Ein sogenannter Bankmitarbeiter holte schließlich ihre Bankkarte ab und räumte daraufhin ihr Konto um 1.000 Euro leer. Auch in einem weiteren Vorfall gelang es den Betrügern, 500 Euro von einer 88-jährigen Seniorin zu erlangen, die ebenfalls auf die Masche hereinfiel.

Erfreulicherweise gab es auch einen dritten Fall, in dem eine betroffene Person die Herausgabe ihrer Girokarte verweigerte. Dies zeigt, dass nicht alle Senioren auf die fiesen Tricks der Betrüger herein fielen. Die Polizei hat deshalb wichtige Ratschläge für die Bevölkerung parat, um solche Betrugsversuche zu verhindern. Es ist von höchster Wichtigkeit, dass sich niemand am Telefon unter Druck setzen lässt. Persönliche Kontodaten oder TAN-Nummern sollten niemals am Telefon preisgegeben werden.

Zusätzlich empfiehlt die Polizei, dass betroffene Personen im Verdachtsfall schnell mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen sprechen sollten. Diese können helfen, die Situation richtig einzuschätzen und gegebenenfalls die Polizei zu verständigen.

Die Erkenntnis, dass solche Maschen zunehmend im Umlauf sind, ist alarmierend. Umso wichtiger ist es, wachsam zu bleiben und sich über mögliche Betrugsfälle zu informieren. 

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