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CDU in Radebeul: Leistung muss sich lohnen

Dr. Christiane Schenderlein (44), Staatsministerin für Sport und Ehrenamt. Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler
Dr. Christiane Schenderlein (44), Staatsministerin für Sport und Ehrenamt. Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Der CDU-Stadtverband Radebeul diskutierte mit Christiane Schenderlein über die Stärkung des Ehrenamts und die sportliche Infrastruktur in der Region.

Unter dem Leitmotiv „Leistung muss sich lohnen“ lud der CDU-Stadtverband Radebeul am Dienstagabend zu seinem traditionellen Neujahrs-Stammtisch in die Lößnitztalschänke ein. IDabei ging es mit der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt beim Bundeskanzler, Christiane Schenderlein, um die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements sowie die sportliche Infrastruktur in der Region.

Vor zahlreichen Vertretern lokaler Blaulicht-Organisationen und Sportvereine – darunter THW, Feuerwehr sowie der Radebeuler Handball- und Badminton-Verein – skizzierte Staatsministerin Schenderlein die Reformpläne der Bundesregierung. „Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Sicherheit und unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“. Mit dem neuen Zukunftspakt „Ehrenamt“ und dem Steueränderungsgesetz setze die Bundesregierung auf spürbare Entlastungen. Es gibt eine Anhebung der Ehrenamts- und Übungsleiterpauschalen sowie höhere Freigrenzen für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe. Das soll die Vereinskassen direkt entlasten. Durch die Ergebnisse der Kommission Staatsreform sollen drängende Hürden im Vereinsrecht, beim Datenschutz und bei GEMA-Gebühren abgebaut werden. Zudem nimmt vereinfachte Haftungsregelung Vorständen und Aktiven künftig unnötige Risiken.

Im Sportbereich kündigte die Ministerin eine „Renaissance des Leistungsgedankens“ an. Neben einer „Sportmilliarde“ für die Infrastruktur und 150 Millionen Euro für den Spitzensport ist ein weiteres Förderprogramm speziell für Sporthallen in Planung. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem Schutz von Mädchen und Frauen durch das Projekt „Safe Sport“ und neue Mentorenprogramme.

Der Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Reusch zog für die Stadt Radebeul eine positive Bilanz. Trotz der angespannten Haushaltslage im Landkreis Meißen bleibe Radebeul dank solider Planung zukunftsfähig. „Wir halten Kurs“, betonte Reusch mit Verweis auf Prestigeprojekte wie die Sanierung der alten Post für die Musikschule und den Neubau der Schwimmhalle. Auch die neue Grundsteuer wurde in Radebeul aufkommensneutral umgesetzt, um die Bürger nicht zusätzlich zu belasten.


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