Im Herbst 2020, als sich der Jahrestag der Deutschen Einheit zum 30. Mal jährte, hieß es, dass die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland „fast verschwunden“ seien. So formulierte es Andrea Dernbach in ihrem Beitrag im Tagesspiegel. Die Journalistin nimmt Bezug auf eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, das weniger ein Ost-West-Gefälle, wohl aber Nord-Süd- und vor allem ein Stadt-Land-Gefälle ausmachen konnte. Doch was bedeutet das für die Region und die Menschen, die dort leben?
Der Fokus derer, die die Studie initiiert und umgesetzt haben, waren die Themen Gesundheit, Arbeitsmarkt und Bevölkerungsentwicklung. Auch Vermögen, Einkommen und die Kriminalität wurden untersucht. Das waren die wichtigsten Ergebnisse in der Kurzzusammenfassung:

