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Weihnachtsmarkt auf Festung Königstein bringt Nostalgie

Hell erleuchtet sind die Verkaufsstände auf dem Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Hell erleuchtet sind die Verkaufsstände auf dem Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Stände aus Holzlatten und Stoffbahnen, Händler in traditionellen Gewändern, Goulasch und Punsch in Kupferkesseln und echte Tiere in der Krippe: Die Festung Königstein (Sächsische Schweiz) verwandelt sich nach zwei Jahren Corona-Zwangspause im Advent wieder in einen historisch-romantischen Weihnachtsmarkt. Er entführt in vergangene Zeiten, in denen vieles noch handgemacht war, selbst Tanz und Märchen sind traditionell und hinauf zum Felsplateau geht es durch einen Dom aus rund 70 Herrnhuter Sternen.

Eröffnet wird das Spektakel am Samstag (11.00 Uhr) mit dem Anschnitt des Festungsstollens durch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Er wird zugunsten der Feuerwehr Königstein, die die Waldbrände im Sommer in der Region bekämpfte, für deren Nachwuchsarbeit verkauft. «Es ist ein Weihnachtsmarkt, wie man ihn sonst nur noch auf Nostalgiepostkarten findet», sagte Festungs-Geschäftsführer André Thieme. Orgelmusik, altes Kunsthandwerk, Puppenspieler oder Druckwerkstatt für Kinder gehören zum Programm - und in der Friedrichsburg, dem barocken Lustschlösschen von Sachsens Kurfürst August der Starke (1670-1733), ist die Tafel mit Meissener Porzellan gedeckt.

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