Das Lausitz Festival hat in diesem Jahr viele Kulturinteressierte angezogen. Die Theateraufführungen hätten eine Auslastung von mehr als 90 Prozent erreicht, die Konzerte seien mit bis zu 90 Prozent ebenfalls sehr gut besucht worden, berichtete Geschäftsführerin Maria Schulz von der Kulturservicegesellschaft mbH in Görlitz am Montag. «Die seit diesem Jahr neue Sparte Film liegt noch darunter, aber auch hier laufen bereits Gespräche für spannende Orte und bessere Erreichbarkeit des Publikums in 2022.»
An 26 Festival-Tagen fanden 80 Veranstaltungen an 50 unterschiedlichen Orten statt. Auftrittsorte waren neben Dorfkirchen im sächsisch-brandenburgischen-polnischen Grenzland das Staatstheater Cottbus und der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Gespielt wurde auch an ungewöhnlichen Orten wie dem ehemaligen Stasi-Gefängnis in Bautzen, im Schloss Altdöbern und der Telux-Industriebrache in Weißwasser.
Die Reaktionen der aufgetretenen Weltstars seien Bestätigung und Ansporn zugleich, erklärte Festival-Intendant Daniel Kühnel zum Abschluss. «Ausnahmslos alle wollen wieder kommen.» In diesem Sinne sei das Festival Teil des großen Wandels der Lausitz und die Kunst Vorreiter und Richtungsgeber.