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Staat investiert Milliarden in Sachsens Denkmalschutz

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Der Freistaat Sachsen hat seit 1990 mehr als 3,8 Milliarden Euro in den Denkmalschutz investiert. Rund 2,2 Milliarden davon waren Fördermittel, wie das Regionalentwicklungsministerium in Dresden zum internationalen Denkmaltag am Montag mitteilte. Der 18. April macht jährlich auf Denkmale sowie deren Wert und Bewahrung aufmerksam. Mehr als 1,6 Milliarden Euro flossen den Angaben zufolge in den Erhalt landeseigener Kulturbauten, darunter allein 381 Millionen in den Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses.

Sachsen sei «Denkmalland», sagte Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (CDU). Die rund 101.000 Kulturdenkmale, 7500 Technischen Denkmale, 1800 Kirchen und Kapellen, 3000 Gartendenkmale und 6500 Umgebindehäuser sowie 13.000 archäologischen Fundstellen seien «Zeugnis unserer Geschichte, Wurzeln und Traditionen». Dieses kulturelle Erbe zu bewahren, zu pflegen und öffentlich zugänglich zu machen, sei «unsere gemeinsame Verpflichtung», Denkmalschutz und -pflege «eine gesellschaftliche Aufgabe».

Schmidt dankte für den Einsatz und das Engagement der Eigentümer, aber auch Denkmalschützer in Behörden und im Ehrenamt. Der Freistaat unterstütze sie dabei, die Denkmale zu erhalten und vor Gefährdung zu schützen. Im aktuellen Doppelhaushalt sind die Fördermittel dafür laut Schmidt um mehr als 10 Millionen Euro auf 56,6 Millionen Euro gestiegen. Das Landessonderprogramm für Vorhaben sei mit insgesamt 12 Millionen Euro ausgestattet.

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