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Schloss Kuckuckstein als national wertvoll gefördert

Schloss Kuckuckstein. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB
Schloss Kuckuckstein. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB

Das bekannte «Zauberschloss» Kuckuckstein in Liebstadt (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) wurde ins Bundesprogramm «National wertvolle Kulturdenkmäler» aufgenommen. Mithilfe der Förderung könne die beliebte Anlage saniert und ein «lebendiger Ort» werden, wie Thomas Schmidt (CDU), Regionalentwicklungsminister, am Montag in Dresden sagte. Der Bedarf sei hoch aufgrund von Größe, Zustand und Lage des Schlosses, das den Ort imposant überrage und von Sachsens reicher Geschichte zeuge.

Insgesamt fließen nach Ministeriumsangaben 578.000 Euro nach Sachsen, der Freistaat investiert in gleicher Höhe in die fünf Denkmale: Seidentapeten des Chinesischen Kabinetts in Schloss Wildenfels, der Fußboden im Betsaal der Herrnhuter Brüdergemeine, Grabmale und Grufthäuser auf zwei Dresdner Friedhöfen und die Restaurierung des ehemaligen Friedhofs der Frauenkirche.

Das auf einem Gneisfelsen über dem Seidewitztal gelegene Schloss ist eines der seltenen Baudenkmale der frühen Neogotik und Frühromantik. Vom 13. Jahrhundert an im Besitz von Adelsfamilien ging es 1945 in Volkseigentum über. In der DDR wurde das Schloss durch die Fernsehsendung «Zauber auf Schloss Kuckuckstein» von Peter Kersten bekannt, 2012 war es Kulisse für Detlev Bucks Märchenverfilmung «Schneeweißchen und Rosenrot». In der Vergangenheit konnten weder die Stadt noch ein privater Schlossbesitzer die Kosten für die in ihrer Substanz gefährdete Anlage aufbringen.

Eine örtliche GmbH und ein Bürgerverein wollen Kuckuckstein auch mit Hilfe von Spenden und Förderung durch das Land wieder nutzbar machen für Feiern, Ausstellungen und Veranstaltungen, zum touristischen Anziehungspunkt sowie für Handwerker und Künstler.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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