Eine Ausstellung des Kunstgewerbemuseums Dresden und des Vitra Design Museums (Weil am Rhein) geht der Designgeschichte der Nachkriegszeit in beiden deutschen Staaten nach. «Deutsches Design 1949-1989. Zwei Länder, eine Geschichte» ist nach der Premiere in Baden-Württemberg ab kommenden Freitag auch in der sächsischen Elbestadt zu sehen, wie die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) am Donnerstag mitteilten. Es gehe darum, die ost- und westdeutsche Designgeschichte ineinander zu spiegeln und das Gesamtbild eines «Deutschen Designs» und seiner Werte herauszuarbeiten.
Die Spanne der 390 Exponate reicht von Möbeln und Leuchten über Grafik und Inneneinrichtung bis zu Mode, Textilien, Schmuck und Fahrzeugdesign. Darunter sind Klassiker wie das Moped Simson S50 (1975) von Karl Clauss Dietel oder der «Schneewittchensarg» genannte kleine Plattenspieler (1956) von Dieter Rams, Neuentdeckungen und Raritäten wie Luigi Colanis Schlaufensessel Poly-COR (1968). Auch Protagonisten wie Rudolf Horn, Margarete Jahny oder Egon Eiermann sind vertreten, ebenso wie der Deutsche Werkbund und das Bauhaus.