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Preise des DOK Leipzig für Filme aus China und Polen

Der chinesische Dokumentarfilm «Father» hat beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm die Goldene Taube im internationalen Wettbewerb gewonnen. Das Langfilmdebüt von Wei Deng ist laut Mitteilung der Organisatoren vom Samstagabend eine Generationenporträt über Tradition und Veränderung in der Gesellschaft der Volksrepublik. Die Erzählung sei «ehrlich, ergreifend und eindringlich» und gehe über «das für die Augen Sichtbare hinaus, zeigt die Komplexität des Lebens und wird zur reinen Hommage an die Menschlichkeit», begründete die Jury die Vergabe.

Der polnische Fotograf und Filmemacher Karol Palka wurde für seinen ersten Langfilm «Bucolic» über das Leben einer Mutter und ihrer Tochter in der Abgeschiedenheit auf dem Land mit der Silbernen Taube für den «frischen und innovativen Ansatz» und die «sensible Darstellung der Charaktere» ausgezeichnet. Die Goldene Taube im nationalen Wettbewerb vergab die Jury an «A Sound of My Own» von Rebecca Zehr, der die Musikerin Marja Burchard begleitet, die Goldene Taube des Publikums ging an «Dida» von Nikola Ilic und Corina Schwingruber. Als bester kurzer Dokumentarfilm wurde «Abyssal» des Kubaners Alejandro Alonso und «Impossible Figures and Other Stories I» der polnischen Animationsfilmerin Marta Pajek ausgezeichnet. Silberne Tauben gingen an die Analyse des 100-Yan-Scheins «Pink Mao» des Chinesen Tang Han und den Animationsfilm «Love, Dad» der Tschechin Diana Cam Van Nguyen.

Die insgesamt acht Tauben der 64. DOK-Leipzig Ausgabe sind mit zusammen 38 000 Euro dotiert, seit vergangenem Montag wurden in verschiedenen Spielstätten der Stadt rund 170 Arbeiten von Filmemachern aus dem In- und Ausland gezeigt. Das 1957 begründete Festival ist das zweitgrößte seiner Art in Europa und gilt als Bühne für den politischen Dokumentarfilm.

Festival-Homepage

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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