Der Nussknacker Wilhelm aus dem Erzgebirge ist nach seinem Ausflug ins All zurück in seiner Heimat. Den ersten öffentlichen Auftritt nach dem großen Abenteuer hat die kleine Holzfigur in der MDR-Talkshow «Riverboat», die am Freitag (1. Dezember) ausgestrahlt wird. Astronaut Matthias Maurer will Wilhelm dort zurück an seinen Schöpfer übergeben, den Seiffener Holzspielzeugmacher Markus Füchtner. «Jetzt ist er endlich wieder da und wir sind so froh», sagte Füchtner.
Wilhelm war 2021 zur Internationalen Raumstation ISS gestartet und verbrachte fast ein Jahr im All. Astronaut Maurer hatte die 12 Zentimeter große und 29 Gramm leichte Figur mitgenommen.
«Das ist eine ganz tolle Geschichte, die hinter Wilhelm steht», sagte Maurer. «Ich habe nur 0,5 Kilogramm persönliches Gepäck mitnehmen dürfen, und Wilhelm war ein Teil davon. Ich freue mich sehr, jetzt zu sehen, wie besonders seine Reise für eine ganze Region - das Erzgebirge - ist.» Der Nussknacker war in einer Transportrakete geflogen, Maurer folgte dann wenig später.