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Neuer Zugang zu Ausstellungen im Görlitzer Senckenbergmuseum

Das Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz hat rund 140.000 Euro in die Barrierefreiheit seiner Ausstellungen investiert. Ein spezieller automatischer Audioguide macht nach Angaben der Einrichtung vom Montag in Verbindung mit einem Fußbodenleitsystem einen autonomen Rundgang möglich. Klänge, Tastobjekte und eine Riechstation sprächen alle Sinne an und böten zusätzliche Eindrücke für alle Besucher.

Der Parcour mit 20 Stationen wurde so entwickelt, dass Blinde ihn auch ohne Begleitung schaffen. Die Texte im Audioguide beschreiben ihnen die Objekte, die sie ertasten oder «erriechen», Leitstreifen und Felder mit Noppenmuster am Boden weisen Besuchern den Weg, die einen Taststock nutzen. Die Inklusionsmaßnahmen wurden den Angaben nach vom Freistaat und von der Leibniz-Gemeinschaft gefördert.

Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz geht auf die Gründung der Ornithologischen Gesellschaft 1811 zurück. In der DDR staatliches Forschungsmuseum, wurde es 1991 Landesmuseum und 2009 ein Institut der nach dem Frankfurter Arzt und Stifter Johann Christian Senckenberg (1707-1772) benannten Gesellschaft für Naturforschung. Sie ist Teil der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz.

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