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Riesen-Pyramide läuft: 588. Dresdner Striezelmarkt eröffnet

Figuren drehen sich auf der erzgebirgischen Pyramide auf dem Dresdner Striezelmarkt. / Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Figuren drehen sich auf der erzgebirgischen Pyramide auf dem Dresdner Striezelmarkt. / Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Vier Tage vor dem ersten Advent ist am Mittwochnachmittag der 588. Dresdner Striezelmarkt eröffnet worden. Nach zwei ausgefallenen Saisons wegen der Corona-Pandemie hoffen mehr als 200 Händler und Budenbetreiber unter der 22 Meter hohen Lichtertanne bis Heiligabend auf gut 30 umsatzreiche Markttage.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Kreuzkirche zog die Gemeinde mit Lichter-Engel, Bergmann und Kruzianern zu Klängen eines Bergmannsorchesters auf den Altmarkt. Dort wurde ein exakt 2022 Millimeter langer echter Dresdner Christstollen angeschnitten und die fast 15 Meter hohe Stufenpyramide aus dem Erzgebirge angeschoben.

Gedrechseltes und Geschnitztes aus dem Erzgebirge, Herrnhuter Sterne und Pulsnitzer Pfefferkuchen, aber auch ein Programm aus in diesem Jahr 214 Veranstaltungen machen den ältesten beurkundeten Weihnachtsmarkt Deutschlands unverwechselbar. Zu den Höhepunkten gehören etwa das Stollen- und Pyramidenfest.

Der Striezelmarkt geht auf ein Privileg des sächsischen Kurfürsten Friedrich II. von 1434 zurück. Es bezog sich ursprünglich nur auf einen freien Fleischmarkt am Tag vor Heiligabend und wurde später auf andere Waren ausgedehnt. Der Name Striezel nach einem alten Begriff für Stollen bürgerte sich um 1500 ein.

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