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Lausitzfestival: Umjubeltes Konzert von Argerich und Maisky

Martha Argerich am Klavier und Mischa Maisky am Cello. / Foto: Nikolai Schmidt/nikolaischmidt.de/dpa
Martha Argerich am Klavier und Mischa Maisky am Cello. / Foto: Nikolai Schmidt/nikolaischmidt.de/dpa

Das Lausitzfestival hat mit dem Auftritt von zwei Klassik-Stars an besonderem Ort einen weiteren Höhepunkt erlebt. Starpianistin Martha Argerich und der international bekannte Cellist Mischa Maisky gaben am Samstagabend in Cunewalde vor über 800 Zuschauern ein umjubeltes Konzert. In der größten Dorfkirche Deutschlands im Landkreis Bautzen spielten sie Werke von Frédéric Chopin, Claude Debussy, Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy. Begleitet wurden sie von Flötistin Susanne Barner, die Mitglied der Symphoniker in Hamburg ist. Nach dem etwa zweistündigen Auftritt gab es Standing Ovations für Künstlerinnen und Künstler.

Die 81-jährige Argerich wird als «Königin am Klavier» bezeichnet und ist für ihr temperamentvolles Spiel bekannt. Die argentinisch-schweizerische Pianistin hat in ihrer langen Karriere mit den renommiertesten Orchestern der Welt musiziert und wurde vielfach ausgezeichnet. Beim Lausitzfestival trat sie bereits zum dritten Mal auf. «Musik sagt uns, was keine andere Sprache sagen kann», beschreibt Argerich ihre Kunst. Der 1948 im lettischen Riga geborene Mischa Maisky gilt als einer der bedeutendsten Cellisten der Gegenwart.

Unter dem Wort «aufBruch» beleuchtet das Festival (25.8 -16.9.) in seinem dritten Jahr die vielfachen Aspekte von Abschied und Anfang. Gespielt wird an ungewöhnlichen Orten, unter anderem in Industriekomplexen, Klosterruinen, einer alten Brikettfabrik, Architekturdenkmälern und Kirchen in Brandenburg und Sachsen.

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