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Land schlägt «Bergsteigen» als Immaterielles Kulturerbe vor

Sachsen schlägt das «Sächsische Bergsteigen» zur Aufnahme in das nationale Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe vor. In der fünften Bewerbungsrunde sei die Tradition nominiert worden, teilte das Kulturministerium am Mittwoch mit. Der Freistaat folgt damit einer Empfehlung des Sächsischen Kultursenats, zugleich wird das Sächsische Bergsteigen in die sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. «Das Sächsische Bergsteigen gilt zu Recht als die Wiege des Freikletterns», sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU). Im Freistaat werde eine ganz eigene Kletterkultur gelebt.

Das Bergsteigen in Sachsen folgt seit 1910 dem Grundsatz des freien Kletterns - also ohne Verwendung künstlicher Hilfsmittel. Der 1911 gegründete Sächsische Bergsteigerbund ist den Angaben zufolge mit mehr als 16.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Sachsen.

Das unabhängige Expertenkomitee der Deutschen Unesco-Kommission entscheidet, ob der Antrag für das bundesweite Verzeichnis, das aktuell 131 Einträge umfasst, empfohlen wird. Das Verzeichnis soll die Vielfalt an kulturellen Ausdrucksformen in Deutschland abbilden.

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