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Kunstinstallation am künftigen Archiv der Avantgarden

Eine Installation des Dresdner Künstlers Daniel Rode am Baugerüst des historischen Blockhauses gibt ab sofort einen Vorgeschmack auf dessen künftige Nutzung. Die Arbeit ist ein Auftragswerk für das Archiv der Avantgarden, das künftig das Barockgebäude beherbergen soll, wie die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) am Dienstag mitteilten. An der Fassade spannen sich die Schriftzüge «You Should try to understand me because I am the future» und «Because I am» in Großbuchstaben.

Die Arbeit «YOUSHO» passt nach Ansicht von SKD-Chefin Marion Ackermann «so wunderbar» zu dem Gebäude. «Sie stellt auf provokante und passende Weise die Frage nach einer Zukunft, die es noch zu gestalten gilt», sagte sie. «Es ist in Zeiten der notwendigerweise geschlossenen Museen gut, dass die Installation an diesem offenen Ort stattfinden kann und den Blick nach vorn richtet», sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU).

Das Blockhaus wird seit 2019 umfassend saniert und soll 2023 an die SKD übergeben werden. Hinter der Barockfassade am Elbufer entsteht ein moderner Raum für Ausstellung, Forschung und Bewahrung - inklusive eines «schwebenden» Betonkubus. Der Umbau zum Archiv der Avantgarden kostet rund 25 Millionen Euro.

Der deutsch-italienische Kunstsammler Egidio Marzona hatte den SKD seine etwa 1,5 Millionen Kunstobjekte umfassende Sammlung 2016 überlassen. Das seit den 1960er Jahren zusammengetragene Konvolut enthält Manifeste, Briefwechsel, Plakate, Filme, Künstlerbücher, Kataloge sowie exemplarische Kunstwerke und Designobjekte von Künstlern wie Pablo Picasso, Mies van der Rohe, Max Beckmann, Paul Klee, Niki de Saint Phalle, Andy Warhol und Joseph Beuys.

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