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Geld für Denkmale: Sachsenlotto kooperiert mit Schlösserland

Die staatliche Schlösserverwaltung und die Sächsische Lotto-GmbH verfestigen ihre Kooperation im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Der Zusammenschluss zeige, «dass sich kulturelles Engagement und wirtschaftlicher Erfolg gut verbinden lassen», sagte der Geschäftsführer von Sachsenlotto, Frank Schwarz, am Donnerstag in Dresden. Beim Kauf einer Jahreskarte für das Schlösserland bis Jahresende in der App, mit der rund 50 Objekte besucht werden können, gibt es zum Auftakt einen Bonus. Weitere Projekte seien in Planung.

Der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten, Christian Striefler, verwies auf eine historische Verbindung zugunsten der Kulturdenkmäler: die 1713 von Kurfürst August dem Starken errichtete erste staatliche Landeslotterie. Bauen sei schon damals eine Herausforderung und die erste Kurfürstlich-Sächsische Landeslotterie eine Möglichkeit gewesen, das nötige Geld dafür zu bekommen. «Und August brauchte sehr viel davon, denn seine Träume waren schier unermesslich.»

Laut Schwarz flossen seit 2017 schon rund sechs Millionen Euro aus der Staatslotterie in den Dresdner Zwinger. Er verwies auf den Glücksspielstaatsvertrag, nach dem die Reinerträge gemeinnützig in den Bereichen Kultur, Umwelt, Jugend, Suchtprävention, Sport und Wohlfahrtspflege verwendet werden. Seit Gründung der Sächsischen Lotto-GmbH 1990 wurden nach seinen Angaben drei Milliarden Euro für das Gemeinwohl erwirtschaftet, allein 2020 führte sie 123 Millionen Euro aus ihren Erträgen dafür ab. «Es ist das Lotto-Prinzip, das nach wie vor gilt.»

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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