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Freistaat fördert 26 Ideen zur Denkmalpflege an Schulen

Schwamm und Kreide liegen in einem Klassenraum unter einer Tafel. / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Schwamm und Kreide liegen in einem Klassenraum unter einer Tafel. / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Aus dem Landesprogramm «Pegasus - Schulen adoptieren Denkmale» werden im kommenden Schuljahr 26 Projekte gefördert. Für die von einer Fachjury ausgewählten Gewinner stehen laut Mitteilung des Kultusministeriums vom Dienstag insgesamt 12.400 Euro Preisgeld zur Verfügung. Die Gymnasien, Grund-, Ober-, Förder- und Berufsschulen erhalten je 400 oder 500 Euro, um die Vorhaben im nächsten Schuljahr zu verwirklichen.

«Kultur- und Bodendenkmale sind ein wunderbarer außerschulischer Lernort», sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Selbst auf Spurensuche zu gehen, Geheimnisse hinter Burgruinen, Bodendenkmälern oder Gedenksteinen zu lüften, damit lasse sich geschichtliches Wissen viel besser erfahren. Die Kinder und Jugendlichen «lernen dadurch den Wert und die Bedeutung von Denkmalen zu schätzen».

Neben der finanziellen Unterstützung können die Preisträger Projektberatung zum ausgewählten Denkmal in Anspruch nehmen. Schüler folgen den Spuren der Kinderbuchillustratorin Gertrud Caspari, gehen auf Zeitreise in ihrem Wohnort, erforschen ein bronzezeitliches Grab, historische Skulpturen oder das eigene Schulgebäude - und beschäftigen sich mit dem Holocaust.

Das «Pegasus»-Programm soll seit 1997 zur Beschäftigung mit Kulturerbe anregen. Dabei «adoptieren» Schulen für ein bis zwei Jahre Denkmale, die Kinder und Jugendliche in ihrer Umgebung erkunden und pflegen. Seit 2016 wurden nach Ministeriumsangaben 186 Projekte prämiert.

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