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Es summt wieder auf dem Kulturpalast Dresden

07.07.2017 von

Die Bienenvölker des neuen  Kulturpalastes waren die ersten und die letzten neuen Nutzer dieser wichtigen Dresdner Kultur-einrichtung. Diese Bienenvölker sind inzwischen schon zu einem festen bekannten Symbol und zum Botschafter für Dresden auf dem Weg zur Bienenstadt Dresden" geworden. Am Donnerstag wurden vier Bienenvölker auf dem Balkon des Kulturpalastes aufgestellt. Sie können bis zu 2 km im Umkreis fliegen. Man hat im vergangenem Honig rund 33% Raps gefunden. Das bedeutet die Bienen sind bis in die Südvorstadt geflogen.

Am 16.05.2014 stellte der Imkerverein Dresden e.V. Bienenvölker als erste Nutzer des neuen Kulturpalastes gemeinsam mit den Partnern, die STESAD GmbH und die Städtischen Bibliotheken Dresden, auf einen Baucontainer am Palast auf. Dieses war auch einer der ersten Schritte Dresdens in Richtung Bienenstadt Dresden". 

Unter anderem wurde auch die Errichtung einer Bienenbibliothek" in der Zentralbibliothek im Kulturpalast beschlossen und nun nach Fertigstellung und Wiedereröffnung des Hauses soll dieses schöne Vorhaben in die Tat umgesetzt werden.Die Bienenvölker an einem so zentralen Ort in Dresden sind Botschafter für die schwierige Lange der Bienen, Wildbienen und anderen Wildinsekten. Die Situation für Wild- und Honigbienen in Sachsen ist bereits dramatisch. Zweidrittel der in Sachsen beheimateten Wildbienenarten sind ausgestorben bzw. in ihrem Bestand massiv gefährdet. 

Der lmkerverein Dresden e.V. versteh sich seit 1858 nicht nur aus dem Zusammenschluss von Bienenhaltern und Züchtern, sondern auch als  Naturschutzvereinigung. Deshalb gibt es auch schon seit Jahren eine Wildbienenbeauftragte im Verein. Diese kümmert sich ganz besonders intensiv um den Schutz der Wildbienen. Zusätzlich zu den oben genannten Problemen, gibt es in Dresden und Sachsen vermehrt Fälle der anzeigepflichtigen Tierseuche ,,Amerikanischen Faulbrut" bei den Bienenvölkern.  

Allein in Dresden gibt es schon neun amtliche Sperrbezirke. Die Bienenseuche ist durchaus vergleichbar in ihrer Schwere mit der Schweinepest oder der Geflügelgrippe und gefährdet die Bienenhaltung und damit auch die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen in Sachsen'

Fotos: Mike Schiller

Quelle: Imkerverein Dresden


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