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Erinnerung an «Verlorene Orte» im Braunkohlerevier

Klaus-Peter Röber steht mit seiner Gattin Ursula in der Ausstellung „Verlorene Orte". Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa
Klaus-Peter Röber steht mit seiner Gattin Ursula in der Ausstellung „Verlorene Orte". Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Im Schloss Hartenfels in Torgau erinnert eine Ausstellung an «Verlorene Orte» im Delitzscher Braunkohlerevier. Die Schau zeichnet das Schicksal der sieben Dörfer Paupitzsch, Seelhausen, Werbelin, Lössen, Grabschütz, Knattersnaundorf und Schladitz nach, die zu DDR-Zeiten den heranrückenden Braunkohletagebauen weichen mussten. Die Orte sind in 3D-Modellen nachgebaut worden, für die ehemalige Einwohner nach ihren Erinnerungen befragt wurden. Fotos und historische Dokumente ergänzen das Bild der verwüsteten Dörfer.

Mit der Ausstellung werde die Leistung der Menschen gewürdigt, die in diesen Orten gewohnt haben und die sich teils gegen ihren Willen eine neue Heimat aufgebaut haben, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag. Die Ausstellung ist vom 3. Juli bis zum 31. Oktober zu sehen.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH