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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Binärcode und KI: Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum

Eine Chipkarte öffnet den Besuchern der neuen Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig viele kleine digitale Welten. Sie können Roboter programmieren, eine Online-Petition starten oder einer Maschine die menschliche Moral beibringen. Mitmachen und mitdenken sind gefragt bei «#DeutschlandDigital». Die Ausstellung will zeigen, wie tief sich die Digitalisierung auf das Leben der Menschen in Deutschland auswirkt.

Die Macher haben mehrere Themenräume gestaltet - von Wirtschaft und Arbeit über Alltag und Privatleben bis hin zu Politik und Gesellschaft. Den Anfang macht ein Raum zu Einsen und Nullen. Dort werden die Grundlagen der Digitalisierung erklärt - unter anderem anhand eines Originalmanuskripts von Gottfried Wilhelm Leibniz aus dem Jahre 1701 über sein binäres Zahlensystem.

Mehr als 400 Objekte sind nach Angaben des Zeitgeschichtlichen Forums ausgestellt. Schon am Empfang geht es dabei spielerisch zu: In einem braunen Holzgehäuse blinkt ein Poly-Play - der einzige Videospielautomat der DDR. Ein paar Meter weiter kann man sich anhören wie es klingt, wenn eine künstliche Intelligenz Beethovens 10. Sinfonie fertig komponiert hat. Oder man rätselt in einem Quiz, welche Berufe heutzutage auch von Robotern erledigt werden könnten.

Die Ausstellung ist vom 5. Mai bis zum 3. Oktober in Leipzig zu sehen. Der Eintritt ist frei. Später soll «#DeutschlandDigital» auch in Bonn gezeigt werden. Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig ist ein Standort der Stiftung Haus der Geschichte in Bonn.

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