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Urteil zur Elbvertiefung: Hamburg will schnell handeln

10.02.2017 von

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung will Hamburg schnell handeln. Zwar müsse bei den Planungsunterlagen nachgebessert werden, das sei aber eher eine Frage von Monaten als von Jahren, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) in dem Sender NDR 90,3. Die Elbvertiefung sei von entscheidender Bedeutung, nicht nur für die Hamburger, sondern für die gesamte deutsche Wirtschaft. «Deshalb werden wir uns bemühen, in möglichst kurzer Zeit und da spreche ich nicht von Jahren sondern Monaten - die Dinge auf den Weg zu bringen.»

Die Auflagen des Gerichts hält Horch für überschaubar. Der Schutz einer seltenen Pflanze, ein neues Ausgleichsgebiet - das sei zu schaffen, sagte Horch. Die Elbe soll so ausgebaut werden, dass künftig Containerriesen mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können.

Gegen die Elbvertiefung hatten die Umweltschutzverbände BUND und Nabu geklagt. Sie bezeichneten das Urteil in einer ersten Reaktion als «Erfolg für die Elbe». Am Vormittag wollen sie eine erste Analyse des Urteils zur Elbvertiefung vorlegen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Daniel Reinhardt

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