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Prozess: Nach Streit um nicht angeleinten Hund erstochen

Eine Figur «Justitia» steht auf einem Schreibtisch. Foto: picture alliance / dpa
Eine Figur «Justitia» steht auf einem Schreibtisch. Foto: picture alliance / dpa

Ein halbes Jahr nach einem tödlichen Streit zwischen zwei Hundebesitzern in Leipzig steht ein 34-Jähriger vor Gericht. Der Angeklagte muss sich von heute Morgen (08.30 Uhr) an vor dem Landgericht Leipzig wegen mutmaßlichen Mordes verantworten, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Laut Staatsanwaltschaft soll der 34-Jährige seinem Opfer ein Messer in die Schläfe gerammt haben. Der 52-Jährige starb fünf Tage nach der Attacke.

Laut Anklage war der Deutsche am Vormittag des 20. November mit seinem Hund spazieren und traf dabei auf sein späteres Opfer, das ebenfalls seinen Vierbeiner ausführte. Es kam zu einem Streit, weil der 52-Jährige seinen Hund angeblich nicht angeleint hatte. Stunden später machte sich der Angeklagte demnach auf die Suche nach seinem Kontrahenten und entdeckte ihn am Abend in der gleichen Gegend. Er soll unvermittelt mit dem Messer in die Schläfe des Opfers gestochen haben. Bis zum 22. Juni hat das Gericht insgesamt sechs Verhandlungstage angesetzt.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH