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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Polizei reagiert auf Kritik an «martialischem» Post

Die sächsische Polizei hat auf Kritik an einem Foto reagiert, das sie am Wochenende bei Twitter gepostet hatte. Es zeigt drei Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) in Uniform und Waffen vor einem Hubschrauber - eine Darstellung, die von vielen Nutzerinnen und Nutzern bei Twitter als martialisch und realitätsfern kritisiert wurde. Mehr als 1000 Menschen kommentierten den Post.

Die Polizei hatte Werbung dafür gemacht, dieses und andere Fotos auf der Internetseite der Polizei als Bildschirmhintergrund für Smartphone und Computer herunterzuladen. Der Text des Posts dazu lautete: «Euch gefallen die starken #Uniformen der #PolizeiSachsen, die #Technik und die coolen #Fahrzeuge der Flotte? Dann schnappt sie euch als #Wallpaper für euer Handy oder den Computer!»

Dazu sagte am Montag ein Polizeisprecher, der Polizei liege fern, den Beruf martialisch darzustellen, auch wenn Spezialkräfte mit ihrer besonderen Ausrüstung dazu gehörten. «Der Polizeiberuf lebt von seiner Vielfältigkeit in der Aufgabenstellung und den Kolleginnen und Kollegen, die ihn tagtäglich ausfüllen.» Das könne anhand der Vielfalt der sonstigen Bildauswahl auf den Social-Media-Kanälen gut nachvollzogen werden.

Das Bild, an dem sich aktuell die Kritik entzünde, sei seit mehreren Monaten auf dem Instagram-Profil der Polizei zu finden und habe dort positive Resonanz hervorgerufen. Neben dem SEK-Motiv gebe es viele weitere Motive bei den Bildschirmhintergründen, so dass für viele Geschmäcker etwas dabei sei.

Tweet der Polizei

Bildschirmhintergründe

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH