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Öffentlichkeitsfahndung: Weitere Randalierer stellen sich

Bei der fünften Öffentlichkeitsfahndung nach Fußball-Randalierern bei Dynamo Dresden haben sich drei weitere Tatverdächtige gestellt. Es handele sich um zwei Männer im Alter von 19 und 29 Jahren sowie eine 21-jährige Frau, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Ermittler hatten am Sonntag erneut Bilder von Verdächtigen veröffentlicht. Ein Großteil von ihnen soll beim Spiel gegen Türkgücü München mit Steinen und Flaschen geworfen haben.

In der vergangenen Woche hatte die Polizei mitgeteilt, dass sie inzwischen 236 mutmaßliche Gewalttäter identifiziert habe. Die «Soko Hauptallee» gehe davon aus, noch in diesem Jahr eine dreistellige Anzahl an Verfahren zur Anklagereife zu bringen, hieß es. Insgesamt seien mehr als 600 Gewalttäter ausgemacht worden. Gegen alle Verdächtigen werde wegen schweren Landfriedensbruchs und anderer Straftaten ermittelt.

Die Ausschreitungen im Mai fanden nach dem Heimspiel des damaligen Drittligisten Dynamo Dresden gegen Türkgücü München statt. Wegen der Corona-Pandemie war kein Publikum im Rudolf-Harbig-Stadion erlaubt, jedoch fanden sich im nahe gelegenen Großen Garten mehrere tausend Menschen zusammen, um den Aufstieg der Dresdner in die 2. Bundesliga zu feiern. Noch während des Spiels griffen gewaltbereite Fans die Polizisten massiv mit Pyrotechnik an.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH