In Döbeln im Landkreis Mittelsachsen ist ein neues Polizeirevier offiziell in Betrieb genommen worden. Wie das sächsische Finanzministerium mitteilte, wurde der Neubau mit einer symbolischen Schlüsselübergabe von Finanzminister Christian Piwarz als Bauherr an Innenminister Armin Schuster (beide CDU) und Revierleiter Thomas Stolzenberg abgeschlossen. Bereits seit Dezember arbeiten die 86 Beschäftigten des Polizeireviers Döbeln in dem dreigeschossigen Gebäude.
13 Millionen Euro für moderne Polizeiarbeit
Der Freistaat Sachsen investierte rund 13 Millionen Euro in den Neubau. Laut Finanzminister Piwarz erhält die Polizei ein modernes Revier an einem hochwassersicheren Standort. Bürgerinnen und Bürger bekämen einen verlässlichen Anlaufpunkt, der Sicherheit schaffe und nah an den Menschen sei.
Innenminister Schuster erklärte, mit dem neuen Polizeirevier werde die Grundlage für professionelle Polizeiarbeit und Präsenz in der Region geschaffen.
Das Revier ist den Angaben zufolge rund um die Uhr besetzt. Auf rund 2.900 Quadratmetern bietet der Neubau moderne Arbeitsbedingungen und hohe Sicherheitsstandards, unter anderem mit Bereichen für Vernehmung, Technik und Waffen sowie Umkleiden. Ein kriminaltechnischer Untersuchungsraum soll beste Bedingungen für die Sicherung von Fingerabdrücken oder DNA-Spuren sowie für Makroaufnahmen von Spuren bieten.
Auch für die Bevölkerung bringe der Neubau Verbesserungen, hieß es: Die neue Wache sei hell, barrierefrei und serviceorientiert gestaltet. Ein zentraler Empfangsbereich und Besucherparkplätze sollen die Erreichbarkeit verbessern.
Besserer Hochwasserschutz
Der Neubau ersetzt das frühere Polizeirevier, das baulich und sicherheitstechnisch nicht mehr den Anforderungen entsprach und zudem im Überschwemmungsgebiet der Freiberger Mulde lag. Nach Angaben des Finanzministeriums hatten die Hochwasser 2002 und 2013 erhebliche Schäden verursacht.
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