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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Mutmaßlicher Serienräuber ermittelt

Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Ein 48-Jähriger aus Sachsen soll für elf bewaffnete Raubüberfälle in Sachsen-Anhalt verantwortlich sein. Polizeidienststellen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten die Raubserie gemeinsam aufgeklärt, teilte die Polizei in Magdeburg am Freitag mit. Die Beute habe nach bisherigen Erkenntnissen bei mehreren zehntausend Euro gelegen. Der Mann stehe im Verdacht, auch mehrere Straftaten in Thüringen begangen zu haben.

Die Serie der Straftaten hatte den Angaben zufolge Ende April 2020 in Schafstädt im Saalekreis begonnen. Der maskierte Räuber erschien jeweils zur Schließzeit der Supermärkte, und hatte Messer und Pistole dabei. Mehrfach trug er eine auffällige blonde Faschingsperücke und täuschte einen Akzent vor.

Der Mann war nach einem Überfall auf einen Supermarkt in Bernburg am 14. Januar gefasst worden. In dem Markt wurden zwei Angestellte mit einem Messer und einer Pistole bedroht, die sich später als Spielzeugpistole herausstellte. Das erbeutete Bargeld im vierstelligen Bereich hatte der Festgenommene bei sich. Seit der Festnahme Mitte Januar sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Nach und nach konnten dem Mann weitere Taten zugeordnet werden, wie eine Sprecherin sagte.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH