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Mutmaßlicher Automatensprenger gesteht weitere Taten

27.09.2019 von

Foto: Grünes Blattwerk umrahmt einen Zigarettenautomaten. Foto: Arno Burgi/Archivbild

Vier Monate nach der Festnahme eines mutmaßlichen Automatensprengers in Chemnitz haben Kriminalisten dem 33-Jährigen weitere Straftaten zugeordnet. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll der Mann nunmehr für mindestens sechs weitere Fälle von Automatensprengungen verantwortlich sein. Der Tatverdächtige soll insgesamt acht Parkschein- und Zigarettenautomaten mittels illegaler Pyrotechnik zur Detonation gebracht haben. In seiner polizeilichen Vernehmung habe der 33-Jährige die Taten gestanden, hieß es.

Laut Polizei ist ein Gesamtschaden von mindestens 60 000 Euro entstanden. Mit der Beute habe der Tatverdächtige offenbar seine Betäubungsmittelabhängigkeit finanziert.

Der Mann war Ende Mai gefasst worden, nachdem in der Nacht zwei Automaten gesprengt worden waren. Im Zuge der Ermittlungen hätten dann die Spuren an den Tatorten auch zu den anderen Taten geführt. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei ermittelt nun, ob er für weitere Automatensprengungen auch außerhalb der Stadt Chemnitz infrage kommt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Grünes Blattwerk umrahmt einen Zigarettenautomaten. Foto: Arno Burgi/Archivbild

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