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LKA kündigt Überprüfung von Munitionsentnahmen an

Der LKA-Präsident von Sachsen Petric Kleine spricht während der Kabinetts-Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Der LKA-Präsident von Sachsen Petric Kleine spricht während der Kabinetts-Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Nach dem Munitionsskandal beim Landeskriminalamt (LKA) Sachsen hat die Führung der Behörde eine tief gehende Überprüfung und ein anderes Kontrollsystem angekündigt. Es soll geklärt werden, in welchem Umfang in den vergangenen Jahren Munition für Schießübungen aus der Waffenkammer entnommen wurde und ob die Trainings auch wirklich stattfanden, sagte LKA-Chef Petric Kleine am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Innenausschusses im Landtag.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass eine Sondereinheit des LKA 2018 ohne Erlaubnis an einem Schießtraining auf einem privaten Schießplatz in Güstrow teilgenommen hatte und dafür mit mindestens 7000 Schuss Munition aus den Beständen des LKA in Sachsen bezahlte. Der Verbleib der Munition ist unklar. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt auch, ob es Kontakte der betroffenen 17 Beamten zur rechtsextremen Szene gibt.

«Ich schäme mich für das, was Beamte meines Amtes getan haben», sagte Kleine. Durch den Vorfall habe das Ansehen der sächsischen Polizei nachhaltig gelitten.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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